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Begegnonga

 

Arztbesuch

I ben grad halba hee. I Komm nämlich em Moment vom Arzt hoim. On dem sai Diagnose hodd mi echd ferdig gmachd. Seid ich denga kann, drenk i doch bloos Bier, Schnaps drondernai mol en en Wei - ond wissad ihr was der mir gsagd hodd? I hädd Wasser en de Fiaß!! Des kann eigendlich jo bloos vom Zehbudza komma, odr?

So ebbas freid oin noo au

Sehr geehrter Herr Sonnberger, 

als ich heute wieder einmal durch einen Werbeanruf belästigt worden war, ging mir spontan der Ausdruck "Dauber Seggel" durch den Kopf. Da ich die Schulferien von NRW in den 50er Jahren regelmäßig bei meinen Großeltern in Biberach/Riß verbrachte, habe ich natürlich auch schwäbische Schimpfwörter gelernt und bis heute nicht vergessen.
Eher aus Neugier habe ich nach diesem Anruf das Wort "Dauber Seggel" (so geschrieben)  bei google eingegeben und bin alsbald auf Ihren Seiten gelandet.Da fand ich gleich eine ganze Vielzahl von Schimpfwörtern, wie sie mir aus den Biberacher Tagen in Erinnerung waren; neue Schimpfwörter habe ich auf Ihrer Seite auch noch gefunden!
Ich finde es sehr schön, dass Sie diese Seiten eingerichtet haben, denn in der Tat, viel Schwäbisch habe ich bei meinen späteren Besuchen in Biberach nicht mehr gehört.
Zurück zum "Dauber Seggl" : Ist Ihnen dieser Ausdruck auch bekannt, und würden Sie ihn in Ihre Liste der Schimpfwörter übernehmen?
Für eine kurze Notiz von Ihnen wäre ich dankbar!

 Mit freundlichem Gruß aus dem Rheinland,
 W.

 

Elektro Welz

Mein Fazit gleich zum Anfang: Nie wieder Elektro-Welz!! Meine Erfahrungen in Stichworten:

Mitte Dezember war Herr Welz wegen meines defekten Garagentorantriebes bei mir. Aussage Herr Welz: “Ich bestelle den Antriebskopf. Ein Termin zum Einbau im Januar wird Ihnen vom Büro mitgeteilt“. Da ich nichts mehr gehört habe, Mitte Januar Anruf von mir beim Büro. Da war von meinem Auftrag nichts bekannt. Wird aber geklärt und ich werde angerufen. Drei Wochen später erneuter Anruf von mir – warum brauche ich sicher nicht näher erläutern. „Ach, es geht um den Garagentorantrieb. Ich frage mal nach und rufe Sie an“. 21.02.2017: Wieder im Büro angerufen, da nichts mehr gehört und Herrn Welz persönlich verlangt. „Oh, der ist gerade zur Tür raus. Aber er ruft sie sofort an, wenn er wieder da ist“. Natürlich keinen Anruf erhalten. Heute habe ich dann diese Geschichte mit einer nicht ganz freundlichen Mail beendet. Kundenfreundlichkeit sieht meines Erachtens anders aus.

Buachempfehlong

Weltmeister im Handtuchwerfen von M.C. Fritz, Silberburg-Verlag, ISBN-10: 3874078795

Dees Buach kaa i blooß weidrempfehla. I fends genial. Dui folgende Bewerdong hau e aus am Amazon-Pordal rauskobierd. Mai kennde au ed drzu schreiba:

"Woschndrjakob?" fragt sich Otto, in diesen wechselhaften und aufregenden Tagen zwischen Party, Fußballtraining (schwäbisch: "Drening"), Ausbildungsstress, Partys und erfolglosem Dauerbaggern, nicht nur einmal: Denn seit einer Ihrer "Mords-Partys" war "dr" Hansi plötzlich "hee", und dr Moritz ("au an Kumbel") sitzt "en Ondersuchungshaft".

Sollten Sie jetzt einige Worte im vorigen Abschnitt nicht verstanden haben, so liegt es daran, daß sämtliche Dialoge in diesem herrlichen Stuttgart-Roman auf schwäbisch geführt werden, und zwar nicht im sogenannten "Honoratioren-Schwäbisch", sondern in einem ursprünglichen, bodenständigem und absolut authentischen Alltagsschwäbisch. Mehr als einmal fühlte ich mich an meine -in einem schwäbischen Dorf verbrachte- Kindheit und Jugend erinnert.

"Frisch und frech aus dem Alltag gegriffen" (der Verlag) macht es einen ungeheuren Spass den beiden Kumpels Otto und Jakob (siehe oben, "Woschndrjakob", was soviel bedeutet wie "Wo ist denn der Jakob", oder auch "hat jemand den Jakob gesehen") bei Ihrem Kreuzzug zur Befreiung ihres Freundes Moritz zu verfolgen.

Finanzamt Stuttgart III (Außenstelle Balingen)

Ibr des Erlebnis muass i oifach berichda. Dass‘ ned z’lang wird oifach em Zeitraffer:

  • Em März 2013 han i mai Schdeirerklärong eigschiggd.
  • Am 1. Juli han i en Briaf griagd wo se dia Handwerkerleischdonga ned anerkannt henn, weil d‘ Arbeidskoschda ned ausgwiesa senn. Zahlongsbeleg däd au fehla. War abr ällas aus dr Rechnong ersichdlich.
  • No hann i glei agrufa ond gsaid, dass ällas do isch. “Au des habe ich halt übersehen” war no d’Reaktio von dr Sachbearbeidre. „Aber a Kontoauszug fehlt emmer noch“. Des hot gschdemmd. I han uff dui Rechnong blooß en Vermerk gmachd „Ibrwiesa am 28. Dezember“.
  • I han se noo gfrogd, obs ned au kundaoriendierdr goohd. S’End vom Liad: “I brauche einen Kontoauszug”:
  • Abteilungsleiter vrlangd. Wo e no zeah Menudda en dr Warteschloif war, war mr scho ällas klar. Briefing hoißt mr des glaub‘.Dr Abteilungsleiter, dr Herr Rager, war noo glei jenseidsmäßig aggressiv. I sei unbelehrbar ond mit mir schwädzd er nicht weiter. Zu seinra Mitarbeidre: „Sie lehnen das jetzt ab dann kann er den Rechtsweg beschreiten“. Zu mir: „Ihnen auch“ ond uffglegt. Do han i noo gladd naiinterprädiert: “Du mi au”.
  • Do leggsch mi no am Fiedla, han i dengd. Abr guad. Dr Bank agrufa, Kontoauszug komma lassa, wegschiggd ond guad isch han i dengd, weil i jo en Monad Zeit ghet hau zom noochreicha (wär bis 31. Juli gwea).
  • Pfeifadeggl!! Am 16. Juli han i da Ablehnungsbescheid griagd.
  • No ben e narrad worda. Von so ma Schuiraburzlr lass‘ i mi au et vrgaggeira.
  • Beschreite ich eba den Rechtsweg. Eischbruch ibr Eischreiba mit Riggschei ond dr gesamde Vorgang zur Info an da Chef vom Finanzamt.
  • Ond siehe da. A Woch‘ schbädr han i en berichdigda Bescheid griagd, ond zwoi Tag schbädr war s’Geld uff am Kondo.
  • Hot des jedzd ällas sei miaßa? Mi hots geld koschd, d’Beherde hots Geld koschd – abr so ischs hald manchmool. Dr Amtsschemml muaß drondrnei
  • wiehra.

Flachau, 02.03.2013 - 09.03.2013

Oi Woch’ war e mit maim Jongga en Flachau beim Schifahra. Guad, ghockt bzw. gschdanda sen mr nadierlich au.

märz 2013

 Zom oina schdemmd en Flachau dui Hiddadichde ond zom andra war a Woch’ lang Kaiserweddr. Kennad r jo uff dem Bild seah. Fir a Bierle (odr zwoi) uff dr Pischde ischs do guad: www.berghoam.at/index.php?id=3www.unterhof-flachau.at/index.php/schihuette-hofalm.htmlhttp://www.pfeiffeialm.at/. Onsr Apres-Ski- Hauptquardier war dr Schluckspecht. Do amol dr Link drzu: http://www.schluckspecht-flachau.at/. Gwohnd hemmr do: http://members.aon.at/sonnrain/. Ond wer meh ibr Flachau wissa will, gohd ibr den Link: http://www.flachau.com/.

 

07. Dezember 2012

Juhuuu! Jetzt isch se doo, onser Sofie. 2.420 Gramm hot se gwoga ond 47 cm war se gross. Muadr ond Sofie send wohlauf. Ond au dr Vaddr hot ällas guat ibrstanda. Aktuelle Bilder fendad r ondr “Sofie”

05. September 2012

Jetzt muas i amol a Firma ganz arg loba. Ond zwar des Optikgschäft smarteyes en dr Kronprinzstrooß 11 z’Schtuagrd. Bei ma Fahrradsturz isch mr mai Brilla verreggd. I han nemme dengd, dass ma dui no macha kaa. Ben no zu smarteyes nei ond han gsaid “Do isch nix mai zom macha, odr?” Dr Vrkaifr: “Das bekommen wir wieder hin. Kommen Sie bitte in einer Stunde wieder”. Nooch ra Stond war mai Brilla ferdig - ond zwar tipp top. Onds beschde fir en Schwoob. S’hot nix koschd. “Das ist bei uns gängiger Service”, hot dr Vrkaifr gmoind. Des isch doch a Sach. Also Leit, wenn’r a nuia Brilla brauchad, no wissad’r mo Ihr na missad (www.smarteyes.de/).

Enzklösterle, 20.07.2012

004Juhuuuuuuuuu!!!! Am 20. Juli wars soweid. Mei Thommy ond sei Caro hen gheiradad. Em Standesamt von Enzklösterle. Als Hochzeitsliad hen se sich “Halt mich” vom Herbert Grönemeyer rausgsuacht. Und do drzu hat dui Standesbeamtin ganz arg nette Worte gfonda.
Aschliasend sen mr älle en d’Poppelmihle. Was do ällas geit, kennat r selber ondr www.poppelmuehle.de/ nochgugga. Do hen mr no teilweise bis en d’Puppa gfeirt. S’war oifach a ganz a scheene Hauzich.

Do fällt mr doch jetzt grad a Gschichtle ei, wo i jetzt obedengt vrzehla muaß. Em großa ond ganza gohts om die Entwicklung en ra schwäbischa Ehe. Bei meiner Caro ond meim Thommy lauft des nadierlich andersch!!

1. Akt (dr frischverheitate Mah kommt em Obnads hoim)
“Ja sag amol mei liabs Moggale, mei allerbeschts Sauschdalldierle, do riachts jo dermaßa guat. Was hosch denn Du au kochat? Mir lauft jo s’Wasser em Maul zehma. I kaas jo kaum vrwarda bis zom Essa”
Drbei isch’s grad egal, daß dia greschde Maultäscha kohlrabaschwarz worda sen, on dr Kardofflsalad furzdrogga isch.

2. Akt (a baar Johr schpädr)
“So... - greschde Maultäscha, mmh. Geits wenigschtens ebbas reachts zom Veschbra?”

3. Akt (no amol a baar Johr sen rumganga)
“Scho wiedr des Glomb. I gang en Adler”

 

Mercedes Cup, Weissenhof (07.07. bis 15.07.12)

Firs Weissahoftur001nier hanne wiedr a Dauerkaard ghet. Ond wenn ma ibr so a Turnier vrzehlt, fangt ma jo en dr Regl am Aafang aa. I mach’s amol andrsch rom ond beginne mit am Schluß, also nooch am Finale. Aus dem oine Grond, weil i do reacht net002te Leit’ kennaglernt hau, mit denne wo mr noo no a Weile uff dr Wies zsammaghockt sen. Oiner drvo war dr Christopher Eger. Dr Christopher isch Stoibildhauer ond hot da Siegrpokal gmacht. Ond zuadem noo dui ganz Woch a ATP-Wabba gmeiselt. A ganz sympathischer ond drzunaa noo en ganz talentierter Kinstler isch dr Christopher. Also wenn ihr amol ebbas aus Stoi brauchat, beim Christopher sennr richtig. Erreicha kennatr en onder 0174/2490176. A Mailadress odr a Websaid hotr no net.

Em Christopher sei Muaddr, d’Brigtte Eger war au drbei. D’Brigitte isch anerkannte Heilerin des DGH ond isch Inhaberin des Wunschbrunnen Stuttgart. Wenn’r meh ibr den wunschbrunnen wissa wellat, guggat’r do nei: http://www.wunschbrunnen-stuttgart.de/startseite.

Ond noo war nadierlich au dr Schwarzwaldrudi drbei. Dr Rudi isch eigendlich emmr drbei, weil’r au a Dauerkaard hot. Ond des scho viel, viel längr als i. I glaub’ abr trotzdem, dass i scho meh Tennisspiel gsea hau, als wie dr Rudi. Der isch ibrwiegend uff dr Wies zom fenda. Wega dem kennt’r do oba au Gott ond Welt. Dr Rudi isch halt a echts Original ond a ganz a feiner Kerle, mit dem wo ma ällaweil en Spass hau ka. Gell Rudi, horridoooooooo!!!!!!!

Ansonschda war’s uff am Weißahof wie emmer. Uff dr Wies hot des Johr nemme dr Mink sondern dr Gosch d’Bewirtschaftung gmacht. Was i nooch wia vor bleed fend, isch des, dass da bloos uff dr Wies a Woiza griagsch. Sonscht geits ibraal bloos des läbbrich Corona. Abr wer halt dui Kohle brengt, hot au s’saga.

Schee isch no au emmr a bissle Leit zom beobachda. S’war em Meedichs, wo’s jo noit so voll isch. I ben also uff dr Wies gsessa. S’hot do cirka 30 Biertisch ond s’warat hechschtens 10 bsetzt (oinzln nadierlich). Ond do hot ma jetzt ois von de schwäbische Fänomene beobachda kenna. Dr. Schwoob duat sich au bei ma ausreichenda Blatzangebot sauschwer dadsächlich au en Blatz zom fenda. S’isch a Rendnerehebaar komma (em Meedichs sen viel Rendner do, weil’s do no ned so viel koschd) on guggt romm ond nomm.

Sui. “Wo hogg mr na?”
Er: “Ja, i woiß jetzt au et”
Sui: “do henda vielleichd?”
Er: “Ha doch et so weit weg.”
Sui: “No hald seld drieba.”
Er: “Ha doo hot’s doch koin Schirm.”
Sui: “ Noo sag hald Du!!”
Er: “Noo hogg mr hald doch do hendre, do hots et soviel Leit.”

Noochdem se nagsessa sen (nooch mehrmaligam Blatzwechsl wega dr Sonn ond sonschdige Widrigkeida) hot er amol dia Schildla an de Verkaufsständ glesa. Ond doo semmr bei de nächschde schwäbischa Eigaarda. Beima nichtschwäbischa Essa (Was dr Bauer net kennt, des frisst’r net) ond dr Schbarsamkeid.

Er: “Do geits jo blooß Fisch. Des friss’ i fei et.”
Sui: “Gugg doch genau naa. Do hots au Mauldäscha.”
Er: “Noo gohts jo noo. Abr guck amol wa dia koschdad. Onds Woiza vierahalb Eiro. Dia send doch et ganz bacha.”
Sui: “Noo eß mr halt mitnander a Portio ond drengad a Woiza au mitanand.”
Er. “Dees glaubsch au blooß Du. Do mache jo grad amol blooß z’Maul narrad.”
Sui: “Ond jetzt?”
Er: “Jetzt hogg mr doo nomm uff a Bänkle ond veschprad onsre Läbrkäswegga wo mr mitbrocht hen. Baschda, ferdig, amen, aus!!”

 

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